Verkehr

Bahn und Brücken endlich in Ordnung bringen, keine Anti-Auto-Politik und mehr Lebensqualität durch einen Autobahntunnel

Unsere Verkehrsinfrastruktur ist in die Jahre gekommen. Bei den Straßenbrücken gibt es einen Sanierungsstau, die Deutsche Bahn hat gewaltige Strukturprobleme. Wir müssen unsere Verkehrsinfrastruktur endlich zukunftsfähig machen, damit Menschen selbst entscheiden können, mit welchem Verkehrsmittel sie sich bewegen. Ich setze mich für Wahlfreiheit bei der Mobilität ein, denn es hängt stark von den persönlichen Lebensumständen und vom Wohnort ab, welches Verkehrsmittel sinnvoll ist. 

Gerade in Großstädten wie Köln und Leverkusen sind ein leistungsfähiger ÖPNV und die Deutsche Bahn unverzichtbar; tausende von uns sind täglich darauf angewiesen. Ich sage aber auch „Ja“ zum Auto, denn viele Menschen können Busse und Bahnen nicht nutzen. Deshalb bin ich gegen eine ideologische Anti-Auto-Politik. Es darf denjenigen, die sich für ein Auto entschieden haben, vom Staat nicht immer schwerer gemacht werden, es auch zu benutzen.

Statt ein Verbot von Verbrennungsmotoren zu beschließen, muss der Staat wirksame Anreize für den Umstieg auf Elektromobilität setzen, insbesondere durch eine Verbesserung der Lade-Infrastruktur.
 

Das Stadtgebiet von Leverkusen ist von mehreren Autobahnen durchtrennt. Weil der Verkehr weiter zunimmt, sollen A1 und A3 um jeweils eine Spur oberirdisch erweitert werden. Die notwendige Verbreiterung der Autobahnen darf jedoch nicht dazu führen, dass weitere Flächen des Stadtgebiets dem Straßenbau weichen müssen. Ich unterstütze deshalb ganz entschieden die Forderung des Leverkusener Ratsbündnisses „Keinen Meter mehr“ nach einer Tunnellösung für Teile der A1 und der A3 im Stadtgebiet. Hierdurch würden oberirdisch große Freiflächen für mehr Lebensqualität entstehen. Eine Jahrhundertchance für Leverkusen, für die ich als Abgeordneter in Berlin kämpfen werde.